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Die internationale Grüne Woche in Berlin ist eine der größten Landwirtschaftsmessen mit 100.000 Besuchern aus aller Welt, die an 9 Tagen im Januar stattfindet. Darüber hinaus bietet die Grüne Woche aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und nachhaltiger Landnutzung eine Bühne.

Die Messe ist auch Veranstaltungsort des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), das vom Deutschen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft organisiert wird. Das GFFA ist die führende internationale Konferenz zu Schlüsselthemen für die Zukunft der globalen Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Das Projekt "Deutsch-Ukrainische Kooperation Ökolandbau" nahm an beiden Veranstaltungen teil und unterstützte und informierte über den ökologischen Landbau in der Ukraine.

Ein Höhepunkt war die Veranstaltung "Souverän, resilient, nachhaltig. Globale Lebensmittelversorgung und landwirtschaftliche Produktion der Zukunft auf dem eurasischen Kontinent" während der GFFA-Tagung (organisiert vom IAMO und der German Agribusiness Alliance). Markiyan Dmytrasevych, stellvertretender Minister des ukrainischen Ministeriums für Agrarpolitik und Ernährung, Anastasia Bilych, Marketingleiterin des ukrainischen Bio-Unternehmens "Arnika" und Mariya Yaroshko, Leiterin des Projektes "Deutsch-Ukrainischer Agrarpolitischer Dialog" informierten die zahlreichen internationalen Teilnehmer der Veranstaltung über die aktuelle Situation in der Ukraine und die Lage und Resilienz des ökologischen Landbaus in der Ukraine vor dem Hintergrund des russischen Großangriffs auf die Ukraine.

Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am Empfang des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) im Rahmen der Grünen Woche mit mehr als 700 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden. Der BÖLW ist der Zusammenschluss aller wichtigen Organisationen und Verbände des ökologischen Landbaus in Deutschland. Als Spitzenverband der deutschen Bio-Branche vereint der BÖLW mit 15 Mitgliedsverbänden die gesamte Wertschöpfungskette der deutschen Bio-Lebensmittelbranche unter einem Dach. Von der Landwirtschaft über die Verarbeitung bis zum Handel. Auf Einladung des Projektes "Deutsch-Ukrainische Kooperation im ökologischen Landbau" nahm Anastasia Bilych gemeinsam mit Dr. Stefan Dreesmann und Oleksandr Kaliberda vom COA-Projekt an diesem Empfang teil. Der Abend konnte genutzt werden, um in vielen Gesprächen mit Vertretern, z.B. aus dem Europäischen Parlament oder deutschen Landwirtschaftsministern, über die Situation des ökologischen Landbaus in der Ukraine zu informieren und viele neue Kontakte zu knüpfen.

Abgerundet wurde der Aufenthalt mit einem ausgedehnten Rundgang über die Messe mit ihren über 20 großenMessehallen. Dazu gehörte auch die Messehalle 22, in der ausschließlich Bioprodukte präsentiert wurden und in der die neue Werbekampagne " Bio? Na Logo!" des Bundeslandwirtschaftsministeriums präsentiert wurde.

 "Wir sind sehr zufrieden mit der intensiven Zeit auf der Grünen Woche und der internationalen Konferenz der GFFA", so COA-Projektleiter Dr. Stefan Dreesmann, "wo Anastasia Bilych und unser Projekt sehr erfolgreich über den ökologischen Landbau in der Ukraine informieren und neue Kontakte für die weitere Entwicklung dieser besonders nachhaltigen Form der Landwirtschaft in der Ukraine knüpfen konnten."

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